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Implantate

Implantate

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Implantation bedeutet übersetzt Einpflanzung. In der Zahnmedizin versteht man unter Implantaten künstliche Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen eingesetzt werden, um einzelne, mehrere oder sogar alle Zähne zu ersetzen. Sie dienen demnach zur festen Verankerung für Einzelkronen und Brücken, können aber auch als sichere Stütze für Teil- und Vollprothesen genutzt werden. Zahnimplantate sind mittlerweile ein fester Bestandteil der Zahnmedizin und sind bei entsprechender Pflege und sorgfältiger Nachsorge ästhetisch wie funktional eine über viele Jahre währende Lösung. Ein implantatgetragener Zahnersatz besteht aus mehreren Teilen: einer künstlichen Wurzel, einem Verbindungsstück und dem darauf befestigtem Zahnersatz, die „Suprakonstruktion“, in Form einer Krone oder Brücke.

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Schlagzeilen

Weisheitszähne haben mit Engständen an den vorderen Zähnen selten etwas zu tun

Das Thema kommt bei unseren Sprechstunden alle 3 bis 4 Wochen vor, wenn zum Beispiel wieder ein Jugendlicher Zahnspangenträger mit seinem großen Röntgenbild vom Kieferorthopäden zu uns geschickt wird. Der oder die Kollege/in wünscht von uns die Entfernung der Weisheitszähne. Warum und weshalb erfahren wir von der begleitenden Mutter: "Damit sich die Zähne vorne nicht verschieben". Dann folgt eine typische Auseinandersetzung zwischen uns und der Mutter über die wissenschaftliche Erkenntnis bezüglich der Weisheitszähne und deren Auswirkung auf einen frontalen Engstand. Leider hat diesem Fall der Kieferorthopäde keine zwei Sekunden über die von ihm veranlasste Zahnentfernung nachgedacht. Und würden wir das tun, was wir Deutsche am besten können, nämlich einfach ohne selber nachzudenken funktionieren, dann würden wir als der Hauszahnarzt an dieser Stelle dem Patienten die Weisheitszähne einfach entfernen. Schließlich verdienen wir damit unsere Brötchen. Das Spielchen spielen wir aber nicht mehr mit.

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