Seit ihren Anfängen ca. 6.000 v.Chr. hat sich die
Hypnose zu einem effektiven Zusatzverfahren in der Psycho- und Schmerztherapie entwickelt. Neben dem populären Gebrauch (z.B. in Bühnenshows) findet die Hypnose heutzutage wieder einen medizinischen Einsatz. Besteht das so wichtige Vertrauensverhältnis zwischen Hypnotiseur undHypnotisanden, so zeigen sich die Einleitung und die therapeutische Weiterentwicklung der Hypnose meist erfolgreich. Viele Krankheitsbilder können durch eine verbale Suggestion während des tranceartigen Zustandes positiv beeinflusst werden. Insgesamt stehen für die zahnmedizinische Anwendung neben der bereits erwähnten "Spritze" natürlich Stress, die
Angst vor dem zahnmedizinischen Geschehen im Allgemeinen und die existenten bzw. zu erwartenden Schmerzen als wichtigste Beweggründe für den Einsatz einer Hypnose an erster Stelle.
Hypnose ist ein Verfahren zur Erzeugung eines gesenkten, hypnoiden Bewusstseinszustandes. Sie ist keineswegs eine Form des Schlafes, sondern ist im Gegenteil als eine besondere Form der Wachheit einzuordnen. Die Sensibilität der Wahrnehmung über die meisten Sinnesorgane wird vermindert. Die Aufmerksamkeit des akustischen Wahrnehmens wird (Stimme des Hypnotiseurs und/oder Hintergrundmusik) wird spezifisch verstärkt. Hintergrundgeräusche und andere ablenkende Einflüsse werden gezielt ausgeblendet.
Eingeleitet wird die Hypnose oft durch angenehme beeinflussende Worte des Hypnotiseurs, verbunden mit der Fixierung der Augen des zu Hypnotisierenden auf ein bestimmtes Objekt. Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Gelingen der Hypnose ist eine positive und vertrauensvolle Bindung zwischen den beiden agierenden Personen. Das Vertrauen von Seiten des Hypnotisanden und die Hinwendung von Seiten des Hypnotiseurs muss immer präsent sein.



Hypnose - Was ist das?

