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Prophylaxekonzept

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Gesunde Zähne - Ein Leben lang

Sie werden vielleicht denken, dass Sie doch immer ganz gewissenhaft Zahnpflege betreiben und eine professionelle Zahnreinigung nicht nötig sei. Dennoch: trotz guter Putztechnik kann man nicht alle und besonders nicht die schwer erreichbaren Stellen optimal pflegen. Gerade hier können sich die gefährlichen Bakterien einnisten. Werden diese Beläge nicht regelmäßig entfernt, entsteht fester Zahnstein, der mit der Zeit die Bildung von tiefen Zahnfleischtaschen begünstigt und eine Verstärkung der Entzündung fördert. Gesunden Menschen ist eine professionelle Mundhygiene ein– bis zweimal im Jahr zu empfehlen, bei höherem Erkrankungsrisiko eher drei– bis viermal jährlich.

Warum Prophylaxe und Professionelle Zahnreinigung?
85 % aller Erwachsenen ab 35 Jahren leiden an Parodontitis (Entzündung von Zahnfleisch und Kieferknochen), und mit über 90 % ist Karies weltweit die Zivilisationskrankheit Nr. 1! Im Gegensatz zu Zahnschmerzen durch Karies verläuft die Parodontitis lange Schmerz- und beschwerdefrei. Erste Alarmzeichen sind Zahnfleischrötung, Zahnfleischbluten und ggf. Mundgeruch. Erst bei weiterem Übergreifen der Infektion auf den Kieferknochen treten Schmerzen und Zahnlockerungen auf. Sowohl für Karies als auch für die Parodontitis sind bakterielle Beläge ( Plaque) auf den Zahnflächen und im Zahnfleischsaum verantwortlich. Säure- und zuckerhaltige Getränke (z.B. Säugerflaschenkaries bei Kleinkindern) und häufige stärke- und zuckerhaltige Zwischenmahlzeiten fördern das Plaque-Wachstum. Sollte es bereits zu Zahnsteinbildung gekommen sein, ist dies ein Hinweis auf nicht entfernte, mineralisierte Beläge. Eine professionelle Zahnreinigung ist dringend notwendig.

Umfang der Prophylaxe
Wir erstellen für Sie Ihr individuelles Prophylaxe-Programm
• Untersuchung, Risikobewertung, Diagnose
• Aufklärung über Maßnahmen und individuellen Behandlungsbedarf
• Entfernung harter und weicher Beläge
• Entfernung von Verfärbungen
• Zahnzwischenraumhygiene
• Politur der Zahnflächen
• Fluoridierung aller Zähne zur Remineralisation
• Beratung zur häuslichen Mundhygiene
• Empfehlungen zu geeigneten Mundhygiene-Artikeln
• ggf. Fissurenversiegelung

Vorsorge zahlt sich aus…
Schon vom ersten Zahn an sollte die richtige Zahnpflege erlernt, das Gesundheitsbewusstsein gefördert und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch genommen werden. Der Erhalt der eigenen Zähne bis ins hohe Alter ist das vorderste Ziel.
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen den Erfolg für Zahnerhalt und die allgemeine Gesundheit. Sie können also selbst viel dazu beitragen, Ihre Zähne lange zu erhalten.

Wir sind gerne für Sie da!

Ihr Zahnarzt Korkut Berdi & das Praxisteam

 


Schlagzeilen

Unter einer Osteotomie versteht man ein operatives Durchtrennen von Knochen oder die Ausschneidung eines Knochenstücks. Dies ist erforderlich, um beispielsweise im Knochen liegende Zähne oder Zahnreste, wie z.B. Wurzeln, zu entfernen.

Die Entfernung der im Verlauf des Lebens häufig zu Komplikationen führenden Weisheitszähne ist oftmals eine Osteotomie. Nur selten haben diese Zähne ausreichend Platz, um sich regulär in die Zahnreihe als letzter Zahn einreihen zu können.

Operatives Vorgehen

Mit einer lokalen Anästhesie in Form einer Spritze wird das zu operierende Gebiet betäubt. Hierbei ist zu beachten, dass keine Allergie des Patienten gegen das Anästhesiemittel und keine akute Entzündung vorliegt. Unter Abklappung des Zahnfleischs wird der Kieferknochen freigelegt. Mittels rotierender Instrumente trägt man unter Wasserkühlung so viel Knochensubstanz ab, um die dortigen Zähne oder Zahnreste (Wurzeln) entfernen zu können. Anschließend wird der Operationsbereich durch Nähte verschlossen, die nach wenigen Tagen, nach Verheilung der Wunde, entfernt werden. In den nächsten Monaten "durchbaut" und regeneriert sich der entstandene Knochendefekt. Sollen mehrere Zähne oder gar noch weitere vorhandene Zahnanlagen gleichzeitig entfernt werden, ist vom Arzt der Umfang der Operation abzuschätzen. Gegebenenfalls werden mehrere Termine mit entsprechendem zeitlichem Abstand geraten. Unter bestimmten Umständen, wie z.B. geistiger Behinderung, unruhigem kindlichem Verhalten, extrem schwierigen dentalen Situationen etc., ist auch eine Operation in Vollnarkose möglich. Es ist stets zu beachten, dass der Patient auch nach kleineren chirurgischen Eingriffen ein oder mehrere Tage arbeitsunfähig sein kann.