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Zink

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Zink ist ein wichtiger Baustein für über 200 Enzyme und wirkt am Stoffwechsel mit. 

Erniedrigte Plasma-Zinkwerte sind mit einem Verlust an Kieferknochengewebe verbunden. Als möglicher Mechanismus ist die Verbindung zwischen einem Zinkdefizit und einem relativen Überschuss an Kupfer in Folge eines veränderten Leberstoffwechsels vermutet worden. In Tierversuchen konnte belegt werden, dass bei Zinkmangel die Thymusdrüse verkleinert ist.
Diese Elektrolytverschiebung erhöht die Durchgängigkeit der Mundhöhlenschleimhaut für Bakterien, welche wiederum durch eine komplizierte Reaktion eine Veränderung des Leberstoffwechsels bewirken.

Die Einnahme von 15mg Zink täglich soll die Schleimhautfunktion verbessern und somit Aphten vorbeugen bzw. deren Rückbildung beschleunigen.
Aphten sind grauweiße, etwa linsengroße Schleimhautveränderungen, die oft von einem roten, entzündlichen Hof umgeben und weiß überzogen sind. Sie entstehen meist an den Innenseiten der Lippen und in den Wangen. Sie kommen plötzlich und gehen mit starken Schmerzen einher, zusätzlich können sie jucken und brennen.

Auch gegen Mundtrockenheit kann Zink hilfreich sein.
Mundtrockenheit äußert sich in zähem Speichel, Zungenbrennen und/oder entzündetem Zahnfleisch. Bei weiterem Fortschreiten können die Lippen einreißen sowie Schluck-, Sprech- und Geschmacksstörungen auftreten. Zahnprothesen schmerzen oder haften nicht mehr. Nasenschleimhaut und Augen können ebenfalls trocken sei.

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Schlagzeilen

Die wenigsten Menschen haben leider für das vollständige Gebiss von 32 Zähnen genügend Platz im Kiefer. Sehr oft reichen die Platzverhältnisse im Kiefer zum vollständigen und reizlosen Durchbruch der Weisheitszähne nicht aus. Etwa zwei Drittel aller Weisheitszähne bleiben im Kiefer zurück oder brechen nur unvollständig durch und müssen operativ entfernt werden. Als Folge davon können immer wiederkehrende entzündliche Reaktionen, selten Zahnverschiebungen und Beschädigungen der Nachbarzähne (z. B. Karies der Zahnwurzel) auftreten.

Meist sind solche Probleme schon frühzeitig erkennbar, so dass eine Entfernung der Weisheitszähne bereits im jugendlichen Alter, wenn der Kieferknochen noch dehnbar ist, erfolgen kann. Erfahrungsgemäß ist die Entfernung von Weisheitszähnen am unkompliziertesten, wenn in etwa die Hälfte bis zwei Drittel der Zahnwurzeln ausgebildet sind. Dies ist anhand eines aktuellen Röntgenübersichtbildes zu ersehen. Die Entfernung der Nähte erfolgt etwa sieben bis zehn Tage nach der Operation.