Kieferverletzungen durch zu große Hamburger

Fast-Food-Restaurants in Taiwan müssen in Zukunft Riesen-Hamburger auf der Speisekarte extra vermerken. Der Grund dafür sind zunehmende Verletzungen in den Kiefergelenken. Das ergab eine Untersuchung der National Yang-Ming Universität. Immer mehr Menschen leiden an den Folgen eines Fastfood-Restaurant-Besuches, berichtet die China Post http://www.chinapost.com.tw. In Asien erfreuen sich westliche Fastfood-Restaurants großer Beliebtheit.

"Einige Patienten hatten Probleme ihren Mund zu öffnen, nachdem sie Riesen-Hamburger verzehrten. Andere klagten über Schmerzen im Kiefer", so Professor Hsu Ming-Iung. Das Problem komme daher, dass viele dieser Sandwiches höher als acht Zentimeter sind. Das sei eindeutig zu groß. "Normalerweise können Menschen ihren Mund etwa vier Zentimeter weit öffnen, wenn sie essen", meint Zahnarzt Chen Yun-Chih. Nun fordern die Zahnärzte, dass die extragroßen Burger auf der Speisekarte gesondert ausgewiesen werden.

Quelle: pressetext.austria

Schlagzeilen

Weisheitszähne haben mit Engständen an den vorderen Zähnen selten etwas zu tun

Das Thema kommt bei unseren Sprechstunden alle 3 bis 4 Wochen vor, wenn zum Beispiel wieder ein Jugendlicher Zahnspangenträger mit seinem großen Röntgenbild vom Kieferorthopäden zu uns geschickt wird. Der oder die Kollege/in wünscht von uns die Entfernung der Weisheitszähne. Warum und weshalb erfahren wir von der begleitenden Mutter: "Damit sich die Zähne vorne nicht verschieben". Dann folgt eine typische Auseinandersetzung zwischen uns und der Mutter über die wissenschaftliche Erkenntnis bezüglich der Weisheitszähne und deren Auswirkung auf einen frontalen Engstand. Leider hat diesem Fall der Kieferorthopäde keine zwei Sekunden über die von ihm veranlasste Zahnentfernung nachgedacht. Und würden wir das tun, was wir Deutsche am besten können, nämlich einfach ohne selber nachzudenken funktionieren, dann würden wir als der Hauszahnarzt an dieser Stelle dem Patienten die Weisheitszähne einfach entfernen. Schließlich verdienen wir damit unsere Brötchen. Das Spielchen spielen wir aber nicht mehr mit.

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